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Harzköhlerei „Stemberghaus“ Hasselfelde

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Stemberghaus 1
38899 Oberharz am Brocken OT Hasselfelde

Telefon (039459) 72254
Telefax (039459) 73 89 9

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.harzkoehlerei.de

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Neben der Möglichkeit, in unserem Köhlerhof mehr über dieses traditionsbehaftete Handwerk zu erfahren und den Köhlern bei ihrer heutigen Arbeit zuzusehen, bieten wir Ihnen in freier Natur:

 

  • regionstypisches Essen und Trinken an unserer Köhlerrast
  • gemütliches Beisammensein am Grill
  • für unsere kleinen Gäste ein waidmännischer Abenteuerplatz
  • und ein Tiergehege
  •  

    Speziell für Wanderer und Abenteurer bieten wir Ihnen:


    - übernachten wie die Köhler in einer Köhlerhütte ( 3 Schlafmöglichkeiten )

    - auf Strohsäcken in einem Forstwagen ( 7 Schlafmöglichkeiten )


    Schlafsäcke oder Decken sind selber mitzubringen, Selbstverpflegung am Lagerfeuer und Grill, einfache Waschmöglichkeit


    Preis: 10 EURO/Person
     

    Für einen Urlaub im Harz bieten wir Ihnen einen Stellplatz für Caravans und Wohnmobile:


    Strom- und Wasseranschluß sind vorhanden und können genutzt werden. Abwasserentsorgung ist nicht möglich.

     

    Preis: 10 EURO/Fahrzeug und Tag

    Vorstellungsbild


    Aktuelle Meldungen

    Köhler aus Europa bei Treff in ‍Hasselfelde

    (23.03.2013)

    Hasselfelde (bfa) Für drei Tage wird der Oberharz-Stadtteil an der Hassel Gastgeber für Europa. Ab heute tritt das Präsidium des Europäischen Köhlervereins in ‍Hasselfelde zur Tagung zusammen. Im Hotel „Zur Krone“ beraten die rund 20 Teilnehmer aus mehreren Ländern vor allem über den Antrag an die UNESCO, das Köhlerhandwerk als immaterielles Weltkulturerbe anzuerkennen. Weitere Themen sind das Europa-Köhlertreffen in der Schweiz und die Vorbereitung von Vorstandswahlen. Die Tagung wird mit Exkursionen in die Region verbunden.

    Volksstimme Wernigerode, 22.03..2013

    Harzer Brauchtum ganz in Natur Neue Köhlerhütte am Stemberghaus ‍Hasselfelde mit besonderem Ambiente für Jung und Alt

    (02.12.2012)

    Hasselfelde Harzer Holz als Baumstamm, Brett oder Sitzgruppe, echtes Feuer und bodenständige Speisen – das findet der Gast ab sofort in der neuen Köhlerhütte am Stemberghaus. Sie verbindet moderne Technik in Architektur, Gastronomie und Präsentation mit uriger Harzer Bodenständigkeit. So wurde bei der Einrichtung strikt auf die Verwendung ausschließlich Harzer Hölzer geachtet. Sowohl die markanten 25 Meter hohen Fichtenstämme, die sich über der stilisierten Köhlerhütte kreuzen, als auch die Lärchenstämme im Achteckhaus stammen aus dem nahen heimischen Wald. Ebenso das für Wandtäfelungen, Theke und Terrasse verwendete Holz.   
    „Es kam uns darauf an, dass nicht nur die Baufirmen aus der Region kommen, sondern auch die Baumaterialeien, das ist uns gelungen“, sagt Imme Felder. Er bildet zusammen mit Bruder Sascha das Duo der Chefköhler am Stemberghaus. Dort ist das Angebot ihrer Firma an Harzer und Gäste mit der nagelneuen Hütte nun komplett.   
    Es gibt ein Köhlermuseum, einen Köhlerladen und die Köhlerei sowieso – alles zum Anschauen und Anfassen an einem Platz. Dazu nun auch eine niveauvolle Gastronomie im Hütten-Ambiente. Etwa hundert Gäste finden allein an den rustikalen Tischen rund um die Feuerstelle in der Riesenhütte Platz. Etwa doppelt so viele auf der geschützten Terrasse und noch mehr auf dem Platz davor. Für ausreichend Parkplätze ist auf dem Köhlereigelände ebenfalls gesorgt.   
    Mit der neuen Köhlerhütte am Stemberghaus hat nicht nur die Gastronomie einen Sprung nach vorn gemacht, wie Experten jetzt bei der vielbeachteten Einweihung lobten, sondern in dem Bau haben die Harzer Köhlervereine endlich ein eigenes, ein passendes Domizil. Der Harzer Köhlerverein um Präsident Peter Feldmer, aber auch der Europäische Köhlerverein werden hier ihre Treffen abhalten und Gäste bei Kulturabenden erfreuen. Weitere Vereine sind für Veranstaltungen willkommen, erste Treffen mit Musik, Gesang, Vortrag und Geselligkeit sind schon geplant.

    Bild: Außenansicht

    Volksstimme Wernigerode, 01.12.2012

     

     

    Foto zur Meldung: Harzer Brauchtum ganz in Natur Neue Köhlerhütte am  Stemberghaus ‍Hasselfelde mit besonderem Ambiente für Jung und Alt
    Foto: Harzer Brauchtum ganz in Natur Neue Köhlerhütte am Stemberghaus ‍Hasselfelde mit besonderem Ambiente für Jung und Alt

    Harzer Fichtenholz für neue Köhlerhütte - 100 Plätze am offenen Kamin im Inneren und rustikaler Biergarten

    (18.11.2012)
    Hasselfelde Noch eine Woche, dann wird die neue Köhlerhütte an der Harzköhlerei Stemberghaus zwischen ‍Has‍‍selfelde und Wendefurth ihre Türen für Besucher öffnen. Im April haben Immo und Sascha Feldmer mit dem Bau begonnen, „meist mit Harzer Fichtenholz“, so die Betreiber. Während im Inneren 100 Sitz plätze am offenen Kamin auf die Gäste warten, gibt es bei schönem Wetter weitere auf der überdachten Terrasse und im rustikalen Biergarten. Die moderne Multimedia-Technik kann für verschiedene Anlässe genutzt werden, beispielsweise für Köhlerabende und Vorträge. Für Weihnachts- und Silvesterfeiern bietet die Hütte ein gemütliches Ambiente.


    Bild: Bis zum Öffnen der Köhlerhütte gibt es noch einiges zu tun.

    Von Andreas Bürkner, Volksstimme Wernigerode, 17.11.2012

    Foto zur Meldung: Harzer Fichtenholz für neue Köhlerhütte - 100 Plätze am offenen Kamin im Inneren und rustikaler Biergarten
    Foto: Harzer Fichtenholz für neue Köhlerhütte - 100 Plätze am offenen Kamin im Inneren und rustikaler Biergarten

    Tausende Besucher feiern rund um die Holzkohle - Köhlerverein gewinnt neue Mitglieder / Zentrum wächst

    (08.08.2012)
    Hasselfelde Das 10. Köhlerfest gehört zu den meistbesuchten und zugleich auch sonnigsten Festivitäten der Harzer Köhler.   
    Dieses Resümee zieht der Harzer Köhlerverein nach dem turbulenten Wochenende in der Harzköhlerei am Stemberghaus. Zunächst noch zaghaft, riss der Zustrom der Gäste an beiden Tagen spätestens ab 11 Uhr nicht mehr ab. Parkplätze wurden trotz bereitgestellter Flächen knapp, Markt, Musik und fröhliches Treiben dauerten Sonnabend und Sonntag bis in den Abend.   
    Gut 2000 Besucher nutzten nach Angaben des Vereins die Gelegenheit, das Köhlermuseum und vor allem die Holzkohleherstellung einmal live zu erleben. Landtagsmitglied Angela Gorr (CDU) brachte die Glut in den Festmeiler ein, während Köhlergesellen aus der Altmark, dem Schwarzwald und dem Harz einen neuen Meiler errichteten und einen ausgekohlten abernteten. Das heißt, sie holten aus Staub und Asche die Holzkohle hervor.   
    „Es war auch für uns ein ergebnisreiches Fest“, so der Vereinschef der Harzer Köhler, Peter Feldmer, gestern im Rückblick. Zur guten Festbilanz gehöre auch, dass der Harzer Köhlerverein während des Festes acht neue, meist junge Mitglieder gewonnen habe. Der Köhlerverein kommt damit nun auf knapp 160 Mitstreiter.   
    Für sie hat inzwischen der Arbeits- oder der Köhleralltag wieder begonnen. Dazu gehört am Stemberg der Weiterbau am künftigen Köhlerzentrum. Es war bereits jetzt ein Blickfang und soll 2013 dann zum 11. Köhlerfest geöffnet sein.


    Bild: Um die 2000 Besucher feierten zwei Tage lang das 20. Harzer Köhlerfest und staunten, wie aus Holz ein Meiler, viel Rauch und dann Kohle wird. Foto: Burkhard Falkner

    Von Burkhard Falkner, Volksstimme Wernigerode, 07.08.2012

     

    Foto zur Meldung: Tausende Besucher feiern rund um die Holzkohle - Köhlerverein gewinnt neue Mitglieder / Zentrum wächst
    Foto: Tausende Besucher feiern rund um die Holzkohle - Köhlerverein gewinnt neue Mitglieder / Zentrum wächst

    Chor besingt das Schwarze Gold

    (07.08.2012)

    Hasselfelde (bfa) Der noch junge Köhlerchor besang zum Auftakt des 20. Köhlerfestes am Sonnabend und Sonntag am Stemberghaus bei ‍Hasselfelde das alte Brauchtum und das schwarze Gold der Köhler, die Holzkohle. Die war in verschiedenen Stadien ihrer Herstellung zu bestaunen. Eine lange Reihe mit bunten Ständen von Handwerkern aller Art lockte die Besucher. Unter ihnen zahlreiche Mitglieder des Europäischen Köhlervereins aus dem Harz, dem Südharz und der Kolbitz-Letzlinger Heide. Viele Gäste kamen am Sonnabend wegen der Straßensperre in ‍Hasselfelde und langer Umleitungsstrecken verspätet an, feierten aber fröhlich bis zum Abend. Gestern wurden trotz Regens erneut zahlreiche Besucher aus nah und fern begrüßt.

    Bild: Der Köhlerchor sang zur Eröffnung des 20. Köhlerfestes am Stemberg und bekam viel Beifall.

    Volksstimme Wernigerode, 06.08.2012

     

    Foto zur Meldung: Chor besingt das Schwarze Gold
    Foto: Chor besingt das Schwarze Gold

    Bauleute feiern Richtfest am Köhlerhaus, Vereine der Schwarzen Zunft im Harz und in Europa sollen eigenes Domizil erhalten – Eröffnung im November geplant

    (13.07.2012)

    Das künftige moderne Köhlerzentrum am Stemberghaus ist rohbaufertig.   

    Mit Nageleinschlagen und Richtspruch von Zimmerermeister Martin Raz aus Drübeck wurde am Dienstagabend das Richtfest gefeiert. Zahlreiche Gäste der beteiligten Harzer Firmen sowie Landrat Michael Ermrich (CDU) und Oberharzstadtchef Frank Damsch (SPD) zeigten sich beeindruckt von der großen Holzkonstruktion.   
    Immo und Sascha Feldmer als die Chefs des künftigen Besucherzentrums in Sachen Harzer Köhlerwesen verwiesen extra darauf, dass nur Harzer Firmen und Harzer Holz zum Einsatz kamen. Mit einer Investition von rund 500 000 Euro entsteht ein Bau mit Terrasse und Gastronomieräumen im Stile einer großen stilisierten Köhlerhütte. Oben drüber werden noch Stämme gelegt, der Innenausbau beginnt jetzt. Im November dieses Jahres soll Eröffnung gefeiert werden, und die vielen zum Richtfest anwesenden Bauleute und Unterstützer zeigten sich zuversichtlich, dass der Termin gehalten wird.   

    Das Köhlerzentrum soll das in der Region um ‍Hassel‍‍felde verwurzelte Brauchtum der Köhlerei auf moderne Art bewahren und Besuchern vermitteln, wie zum Richtfest betont wurde. Zugleich bekomme der Harzer Köhlerverein, aber auch der in ‍Hasselfelde einst gegründete Europäische Köhlerverein mit dem Zentrum erstmals ein eigenes Domizil, wie Peter Feldmer, Präsident des Harzer Köhlervereins, im Kreis der Gratulanten betonte.

    Text und Bild: Burkhard Falkner
    Bild: Am Stemberghaus bei Hasselfelde entsteht das Köhlerzentrum,der Rohbau ist gerichtet, die Eröffnung wird für November geplant.

    Harzer Volksstimme vom 12.07.2012

    Foto zur Meldung: Bauleute feiern Richtfest am Köhlerhaus, Vereine der Schwarzen Zunft im Harz und in Europa sollen eigenes Domizil erhalten – Eröffnung im November geplant
    Foto: Bauleute feiern Richtfest am Köhlerhaus, Vereine der Schwarzen Zunft im Harz und in Europa sollen eigenes Domizil erhalten – Eröffnung im November geplant

    Riesen-Köhlerhütte wird gebaut: Letzte Weichen für das Köhlerzentrum bei Hasselfelde gestellt – Gründung so gut wie fertig

    (25.05.2012)

    Hasselfelde Für das künftige Köhlerzentrum am Stemberghaus werden nun auch die letzten Dokumente fertig. Der Ortsrat von Hasselfelde beschloss die noch nötige letzte Abwägung für die Baupläne.   
    Bei einer offen Auslegung seien keine Hinweise außer etliche Zusprüche gegeben worden, informierte Oberharz-Bauamtsleiter Dieter Bock. Auch die nötigen Beschlüsse für den Bauplan und den Flächennutzungsplan Hasselfeldes werden bejaht und dem Stadtrat zum Beschluss empfohlen.   
    Währenddessen geht der Aufbau des Köhlereizentrums längst in eine neue Phase. Das Fundament ist gelegt. „Bis Pfingsten wollen wir die acht Meter langen Stützpfeiler für die große Köte in die Erde bringen, damit die Besucher schon etwas sehen können“, so Peter Feldmer am Dienstag.   
    Dazu müssen die rund 100 Jahre alten Fichtenstämme aufgesägt und mit Stahlplatten verstärkt werden. „Das war auch nicht geplant“, so Feldmer, „Statiker schreiben das aber vor. Wir kommen gut voran.“    Bis November soll die rund eine halbe Million Euro teure, moderne Riesen-Köhlerhütte fertig sein.

    Bild: Paul Eggert und Sigurd Meyer (von links) an den Stützstämmen für die Köhlerhütte am Stemberg bei Hasselfelde. Sie kommen von einer Fachfirma aus Ilsenburg und bauen gemeinsam mit Patrick Fromm in aufwändiger Handarbeit Stahlstützen ein. Foto: Falkner

    Von Burkhard Falkner, Volksstimme Wernigerode, 24.05.2012

    Foto zur Meldung: Riesen-Köhlerhütte wird gebaut: Letzte Weichen für das Köhlerzentrum bei Hasselfelde gestellt – Gründung so gut wie fertig
    Foto: Riesen-Köhlerhütte wird gebaut: Letzte Weichen für das Köhlerzentrum bei Hasselfelde gestellt – Gründung so gut wie fertig

    Zwei Jahre und 70 Unterschriften bis zum Baustart der Köhlerhütte am Stemberghaus - Neubau kostet halbe Million Euro /Eröffnung im November mit Jodlermeister Andreas Knopf

    (15.05.2012)

    Hasselfelde Sieben mehr als 25 Meter hohe Baumstämme sollen der neuen Köhlerhütte am Stemberghaus den charakteristischen Anblick verleihen. Drinnen wird laut den Bauherren Sascha und Immo Feldmer Platz für 100 Gäste plus Musikband sein. Das neue Wirtshaus auf dem Gelände der Köhlerei soll im November eröffnet werden. Bis dahin war und ist es ein langer Weg für Bau herren und Behörden. „Fast zwei Jahre haben wir für die Baugenehmigung gekämpft“, sagt Senior-Köhler Peter Feldmer. Das Problem: Die Köhlerei gehört zwar zu ‍Hasselfelde, befindet sich aber im Außenbereich. Das bedeutet, dass das Areal am Stemberg faktisch kein Bauland ist. „Darüber hinaus liegt die Köhlerei im Naturpark und gehört zum Vogelschutzgebiet.“   
    70 Unterschriften waren laut Peter Feldmer nötig, um die Fläche für die neue Köhlerhütte aus dem Naturschutzgebiet herauszulösen und Baugrund zu schaffen. „Deshalb mussten wir fast zwei Jahre warten“, so der Senior-Chef. Trotz der langen Zeit hätten sich alle Behörden vom Landrat bis zur Oberharz-Stadtverwaltung kooperativ gezeigt.    Neubau kostet knapp eine halbe Million Euro   
    Jetzt seien alle froh, dass es geschafft worden ist. Noch im April konnte die Bodenplatte für das runde Gebäude gesetzt werden. Doch auch dabei stießen Bauherren und Arbeiter auf Hindernisse, genauer gesagt felsiges Gestein. „Wir brauchten schwere Technik, um eine ebenerdige Fläche zu gestalten“, erinnert sich der Köhler. Schließlich wurde auch diese Hürde genommen. Selbst die laut Statiker notwendigen zwei Meter tiefen Stahlbetonfüße für die sieben Holzstämme sind mittlerweile in die Erde gebracht worden.   
    Knapp eine halbe Million Euro investieren Immo und Sascha Feldmer in das Gasthaus, eine Finanzspritze kommt vom Land. „Bedingung dafür ist, dass wir fünf Arbeitsplätze schaffen.“ Der alte Imbiss wird im kommenden Jahr abgerissen.   
    Ziel des Neubaus ist es, ganzjährige Angebote für Besucher der Köhlerei zu schaffen. „Bislang sind uns in den Wintermonaten die Besucher weggebrochen, weil wir keine Gaststätte zum Aufwärmen und für einen Imbiss hatten“, so Feldmer. Im neuen Domizil soll ein wöchentlich wechselndes Veranstaltungsprogramm für frischen Wind sorgen und neue Kunden anlocken.   
    Alle Themenabende werden unter dem Motto „Kohle trifft ...“ stehen. Für den Eröffnungstag steht das Thema bereits fest: „Kohle trifft Folklore“. Eingeladen ist der Harzer Jodlermeister Andreas Knopf aus Altenbrak.   
    Ebenfalls gesichert ist eine Whiskeyverkostung mit zwei Spirituosen-Experten aus dem thüringischen Berga sowie Musik vom Dudelsack. Zugesagt für einen kulinarischen Abend hat Andreas Rummel, Grillweltmeister aus Nordhausen. Während die Freitagabende thematisch breit gefächert sind, wird an jedem Samstag zur „Hüttengaudi“ eingeladen.

    Bild: So soll die knapp eine halbe Million Euro teure neue Köhlerhütte am Stemberghaus aussehen. Grafik: Feldmer GbR / Ingenieurbüro Böhnke

    Von Michael Pieper, Volksstimme Wernigerode, 15.05.2012

    Foto zur Meldung: Zwei Jahre und 70 Unterschriften bis zum Baustart der Köhlerhütte am Stemberghaus - Neubau kostet halbe Million Euro /Eröffnung im November mit Jodlermeister Andreas Knopf
    Foto: Zwei Jahre und 70 Unterschriften bis zum Baustart der Köhlerhütte am Stemberghaus - Neubau kostet halbe Million Euro /Eröffnung im November mit Jodlermeister Andreas Knopf

    Grünes Licht für Köhlerzentrum

    (20.03.2012)

    Hasselfelde (bfa) Die Vorbereitungen zum Bau eines modernen Köhlerzentrums am Stemberghaus sind einen Schritt weiter. Der Stadtrat Oberharz beschloss letzte notwendige Änderungen in den Flächennutzungsplänen und gibt grünes Licht. Das neu aufgetauchte Problem des nötigen Baus einer Extra-Wasserfassung gilt als gelöst, wie aus dem Bauamt informiert wurde. Die Aufbauarbeiten können und sollen nun umgehend beginnen.

    Volksstimme Wernigerode, 19.03.2012

    Bau des Köhlerzentrums am Stemberg rückt näher: Montag öffentliche Tagung in ‍Hasselfelde

    (18.02.2012)

    Hasselfelde (bfa) Die Pläne zum Bau eines Köhlerzentrums am Stemberghaus stehen nach erfolgtem Verfahren zur Abwägung im Ortsrat ‍Hasselfelde zur Debatte.   
    Dabei geht es um den Ausbau der Anlage an der Harzköhlerei zu einem modernen touristischen Angebot, das den jetzigen Rastplatz ersetzt. Die Vorarbeiten sind weit gediehen, der eigentliche Bau soll jetzt im Frühjahr beginnen.   
    Der Ortschaftsrat tagt dazu öf fentlich am Montag, 20. Februar, ab 19.30 Uhr im Dienstleistungszentrum. Weitere Themen sind der Flächennutzungsplan im Bereich der Westernstadt Pullman City Harz, Infos von Ortschaftschef Heiko Kaschel und die Einwohnerfragstunde.    Nichtöffentlich geht es u. a. um einen Grundsatzbeschluss zur Veräußerung aller landwirtschaftlichen Nutzflächen der Stadt Oberharz am Brocken.

    Volksstimme Wernigerode, 17.02.2012

    Holzkohle-Förderband eingefroren

    (05.02.2012)

     Mit dem „Kohlemachen“ ist es hier am Förderband der Harzköhlerei am Stemberghaus bei ‍Hasselfelde erstmal Schluss: Das Band ist festgefroren, wie Sascha Feldmer mit der Besenprobe feststellt. Auch die Erdmeiler arbeiten bei dieser Kälte nicht. Dennoch wird weiter Holzkohle in Kesseln hergestellt, die auch in der Ferienwoche für die erwarteten Besucher rauchen sollen. Außerdem wird der Bau eines Köhlerzentrums ab dem Frühjahr vorbereitet. Foto: Burkhard Falkner

    Volksstimme Wernigerode, 04.02.2012

    Foto zur Meldung: Holzkohle-Förderband eingefroren
    Foto: Holzkohle-Förderband eingefroren

    Vor Waldweihnacht an der Köhlerei auf zweistündiger Tour durch weißgepudertes Bodetal

    (13.12.2011)
    Blankenburg Als die Wanderer um die Mittagszeit wieder in der Harzköhlerei eintrafen, konnte Christina Grompe, Organisatorin der „Harzer Wandernadel“ beim Blankenburger Verein „Gesund älter werden im Harz“, nur staunen: „So viele Naturfreunde aus dem Harz, aber auch aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen, haben wir nicht erwartet.“   
    Nach ihrer Anreise am frühen Sonnabendvormittag ging es zunächst auf eine Wandertour durchs Bodetal. Der Weg führte die über 100 Wanderer zunächst in Richtung „Schöneburg“. Sogar von der Straße aus zu sehen, erinnern Überreste an die vor Jahrhunderten tatsächlich existierende Burg. Dort gab es für die Wanderer eine erste kurze Rast.
    Dann ging es nach Altenbrak, vorbei an der Bodetal-Fischzucht und wieder hinauf zum Stemberghaus. An der Köhlerei wartete bereits das Mittagessen auf die hungrigen Wanderfreunde.   
    Zu den eifrigsten Wanderern in dieser Runde zählten übrigens Michael Taraschinski aus Hamburg und Bernd Zywietz aus Langenstein.    Beide wurden bereits mehrfach als Wanderkaiser der Harzer Wandernadel ausgezeichnet. Der Langensteiner Zywitz schaffte es schon fünfmal, sein Wander kollege aus Hamburg gar schon sechs Mal. Deshalb erlaubte sich der Hanseate lächelnd die Anmerkung: „Ich muss meinem Freund aus Langenstein doch schließlich den Harz zeigen.“ Dabei ist auch immer Hündin „Nora“, die bei keiner der Wanderungen fehlen darf.   
    Seit vier Jahren wird das „Abwandern“ zum Saisonschluss der Harzer Wandernadel organisiert. Zweimal gab es dieses anfangs im Heers unterhalb der Burg Regenstein. Inzwischen treffen sich die Wanderfreunde am Stemberghaus. Dort finden sie es nicht nur „urgemütlich“, die Familie Feldmer mit Vater Peter sowie den Söhnen Immo und Sascha ist ihnen auch immer wieder ein hervorragender Gastgeber bei verschiedenen Aktionen.   
    Joachim Schulze vom Blankenburger „Brücke“-Verein hatte für die Kinder eine „Bimmelbahn“ mitgebracht, die in den Wald und zurück fuhr und dabei den Weihnachtsmann abholte. Unterstützt wurde das Fest auch vom Fremdenverkehrsverein Altenbrak.


    Bild: Die „Stempeljäger“ nach ihrer Saisonabschluss-Wanderung am Stemberghaus. Foto: Egmont Uhlmann

    Von Egmont Uhlmann, Volksstimme Wernigerode, 12.12.2011

     

    Foto zur Meldung: Vor Waldweihnacht an der Köhlerei auf zweistündiger Tour durch weißgepudertes Bodetal
    Foto: Vor Waldweihnacht an der Köhlerei auf zweistündiger Tour durch weißgepudertes Bodetal

    Harzköhlerei im Fernsehen: Moderatorin schon beim Drehen begeistert

    (16.11.2011)

    Hasselfelde (bfa) Heute ist die Stadt Oberharz wieder mal im TV. In der MDR-Reihe „Waehle Madeleine“ wird um 21.15 Uhr u. a. auch das Köhlerhandwerk am Stemberg bei ‍Hasselfelde vorgestellt. Moderatorin Madeleine Wehle kam dazu unlängst vor Ort mit Familie Feldmer ins Gespräch. Die habe gemeinsam mit ihren Hel fern nicht nur „viel Kohle“, so die Fernsehfrau, sondern auch viel zu tun, um unzählige Touristen mit Informationen sowie Speis‘ und Trank nach Köhlerart zu versorgen.
    Allein 150 Tonnen Holzkohle werden im Jahr produziert, wie die Moderatorin erfuhr und sich schon mal bei den Dreharbeiten recht begeistert zeigte.

    Volksstimme Wernigerode, 16.11.2011

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    Foto: Harzköhlerei im Fernsehen: Moderatorin schon beim Drehen begeistert

    Gelungenes Köhlerlauf-Comeback 2011 ermutigt schon fürs nächste Jahr - Dank an Akteure aus Hasselfelde, Blankenburg und Stiege

    (10.11.2011)

    Hasselfelde (bfa) „Wir sind froh, dass wir so eine gute Resonanz hatten, und noch so schönes Wetter dazu. Denn es hatte ja zuvor eine längere Pause gegeben.“   
    So resümieren Immo und Peter sowie Sascha Feldmer vom Team der Harzköhlerei im Gespräch mit der Volksstimme das jüngste Freizeit-Sportereignis am Stemberghaus vor den Toren Hasselfeldes. 122 Teilnehmer/innen hatten sich zum Köhlerlauf in verschiedenen Altersklassen und über verschiedene Distanzen gemeldet und waren auch angetreten.   
    Während für die sehr sportorientierten Teilnehmer natürlich die Schnelligkeit und die kürzeste Zeit das Wichtigste waren, liefen zahlreiche Freizeitsportler schon fast entspannt durch die schöne Waldlandschaft am Stemberg. Trotzdem wurde neben dem Spaß an der Freude aber auch um Platz und Sieg gelaufen. Nebenbei war die Veranstaltung aber vor allem auch ein gelungenes sportliches wie touristisches Comeback.   
    Denn war der Köhlerlauf früher schon einmal eine relativ feste Tradition gewesen, so geriet diese in den letzten Jahren doch wieder in Vergessenheit. Sei es, dass Organisatoren fehlten, sei es, dass viele andere Aufgaben für die Veranstalter anstanden.   
    Diesen Herbst aber entschlossen sich die Vertreter von Lok Blankenburg, Skiverein Hasselfelde und das Team von der Harzköhlerei zu einer Neuauflage – ihr erneuter Einsatz wurde mit Zuspruch belohnt.   
    Unter den Teilnehmern waren viele ehemalige und aktive Sportfreunde sowie Sportbegeisterte. Tierärztin Andrea Riemeier (Blankenburg) lief sogar mit Hündchen „Max“ über die 10,5-Kilometer-Strecke und belegte am Schluss den 13. Platz unter 19 Frauen.   
    Ein Dankeschön sagt das Feldmer-Trio an alle, die mit Spaß und Freude dabei waren, sowie an alle Helferinnen und Helfer, die wie Hans-Joachim Schulze oder Spitzensportlerin Heike Tillack (Blankenburg) zum Gelingen des Köhlerlauf-Comebacks 2011 beigetragen haben.   
    Ein Extradank geht an Matthias Heede (Blankenburg) und an den Skiverein sowie die Bergwacht Hasselfelde um Christina Junge (Stiege) für die professionelle Begleitung des Wettkampfes.   
    Ebenfalls gedankt wird dem Team der Wanderaktion „Harzer Wandernadel“ in Blankenburg und dem Fremdenverkehrsverein „Bodetal“ samt Hotel „Bodeblick“ in Treseburg. Sie spendierten die Hauptpreise in Form von Ferienaufenthalten für die Familien des Siegers und der Siegerin. Fazit der Veranstalter: Der Köhlerlauf 2012 ist gebongt.

    Bild: Szenenapplaus für Tierärztin Andrea Riemeier beim Köhlerlauf am Stemberghaus bei Hasselfelde. Die Sportbegeisterte lief mit Hündchen „Max“ über die zehn Kilometer lange Strecke. Foto: Falkner

    Volksstimme Wernigerode, 09.11.2011

    Foto zur Meldung: Gelungenes Köhlerlauf-Comeback 2011 ermutigt schon fürs nächste Jahr - Dank an Akteure aus Hasselfelde, Blankenburg und Stiege
    Foto: Gelungenes Köhlerlauf-Comeback 2011 ermutigt schon fürs nächste Jahr - Dank an Akteure aus Hasselfelde, Blankenburg und Stiege

    Harzer Köhler im „Land von Feuer und Eis“

    (05.09.2011)
    Hasselfelde/Zoppe. Mit schönen Eindrücken, nach viel Werbung für den Harz und mit neuen Ideen kehrten etwa 50 Harzer vom 8. Europäischen Köhlertreffen heim.   
    Gemeinsam mit dem Europaabgeordneten Dr. Horst Schnellhardt und seinem Kol legen Werner Kuhn aus Norddeutschland (beide CDU) weilten sie Ende August einige Tage in Zoppe di Cadore in der Region Forno di Zoldo in Oberitalien/ Südtirol in den Dolomiten.   
    Schon die Busfahrt dorthin war für die „Schwarzen Gesellen“ ein tolles Erlebnis, teilweise sogar ein Abenteuer, wie Hartmut Thienen (Benneckenstein) berichtet. „Navi und Karte führten uns über einen Alpenpass, dessen Straße für unseren Bus viel zu schmal und die Kehren viel zu eng waren. Gott sei Dank saß mit Fahrer Uwe Spormann von einer Oberharzer Busfirma ein echter Profi hinterm Lenkrad“, so Thienen. „Mehrfach bekam der Buspilot Beifall von allen Fahrgästen für seine Künste.“   
    Unter den in dem malerischen Bergort zusammengeströmten rund 250 Köhler freunden aus acht Ländern waren die Harzer die stärkste Truppe. Zu ihr gehörten neben den zahlreichen Mitgliedern des von Peter Feldmer (Hasselfelde) geführten Harzer Köhlervereins auch sechs Freunde vom Kienstubbenverein Groß Lindow. Die Gruppen aus Deutschland, Italien, Schweiz, Österreich, Holland, Tschechien, Polen und – erstmals – aus Frankreich wurden auf viele kleine Quartiere verteilt. Die Hauptversammlung fand dann in Zoppe di Cadore in 1638 Metern Höhe statt. Umgeben von mehr als 3000 Meter hohen Bergen wurden die Vereinsregularien und die Zusammenarbeit geregelt und ein guter, ausbaufähiger Stand in der Pflege des Köhlerhandwerks in Europa konstatiert.   
    Es schlossen sich eine Prozession in Ladinischer Tracht an sowie – wie kann es bei Köhlern anders sein – das Anzünden eines Meilers. Am Tag darauf gab es Fachvorträge.    „So erfuhren wir, dass unsere Gastgeberregion auch ,Land von Feuer und Eis‘ genannt wird“, berichtet Thienen. Bis ins 20. Jahrhundert lebten die Einheimischen von der Köhlerei, daher „Feuer“. Als das nicht mehr lukrativ war, sei auf Speiseeis umgeschwenkt worden. Thienen: „Man schätzt, dass etwa 90 Prozent aller italienischen Eisdielen in Deutschland Besitzer in Forno di Zoldo und Umgebung haben, daher der Beiname ,Eis‘.“  
    Nach einer Seilbahnfahrt auf den 1652 Meter hohen Hausberg samt Gewittererlebnis, vielen Begegnungen, einem herzlichen Dank an Gastgeber Zeno Sagui und einer Abschiedsfeier wurde unter viel Gesang nach Hause gefahren.   
    Dort gab es gute Nachrichten: Fünf neue Mitglieder für den Köhlerverein, darunter die Südharzer Köhlerurgesteine Richard und Otto Ibe aus Neustadt. Die Mitgliederzahl liegt nun bei 65. Beschlossen wurde, einen Köhlerchor zu gründen, und beim Europäische Köhlerfest 2013 wollen die Harzer auf jeden Fall wieder dabei sein.    Dann erklingt in der Schweiz der Köhlerruf: „Gut Brand!“


    Bild: Delegation des Harzer Köhlervereins beim Europatreffen in Italien, hier hoch in den Dolomiten mit Vereinschef Peter Feldmer (vorn, 3. von links) und dem Europaabgeordneten Dr. Horst Schnellhardt (3. von rechts).

    Von Burkhard Falkner, Volksstimme Wernigerode, 03.09.2011

     

    Foto zur Meldung: Harzer Köhler im „Land von Feuer und Eis“
    Foto: Harzer Köhler im „Land von Feuer und Eis“

    Harzer Köhlerruf „Gut Brand!“ in den Alpen

    (24.08.2011)

    Hasselfelde (bfa). Mitglieder des Harzer Köhlervereins fahren dieser Tage zum 8. Europäischen Köhlertreffen nach Südtirol. Im italienischen Ort Zoppé di Cadore treffen sich von Donnerstag an bis zum kommenden Wochenende Köhler aus zwölf Ländern Europas.   

    Gegründet wurde der Europäische Köhlerverein einst in ‍Hasselfelde und hat seit dem einen rasanten Aufschwung genommen. Überall in jenen Ländern kümmern sich die „Schwarzen Gesellen“ um Erhalt, Pflege und Erforschung des Köhlerwesens in Europa. Holzkohle, und damit in Ver bindung die Erzverhüttung, waren eine Voraussetzung für den Fortschritt in früheren Jahrhunderten.
    Geführt wird der Europäische Köhlerverein von Heinz Sprengel aus Thüringen, Vizepräsident ist Peter Feldmer aus ‍Hasselfelde. Letzterer reist mit weiteren Gesellen und dem Harzer Europaabgeordneten Dr. Horst Schnellhardt (CDU) in den 1600 Meter hoch gelegenen Tiroler Ort, um den Harz als eine der wichtigsten Köhlerregionen zu vertreten – und um den Ruf „Gut Brand!“ mal wieder europaweit erschallen zu lassen.

    Bild: Der Harzer Köhlerverein - hier bei Hasselfelde zu einem der Köhlerfeste in Aktion – ist eine tragende Säule des Europäischen Köhlervereins.

    Volksstimme Wernigerode, 23.08.2011

     

    Foto zur Meldung: Harzer Köhlerruf „Gut Brand!“ in den Alpen
    Foto: Harzer Köhlerruf „Gut Brand!“ in den Alpen

    Neuauflage des Köhlerlaufs

    (20.08.2011)

    ‍Hasselfelde (fbo). Am 23. Oktober wird an der Harzköhlerei Stemberghaus (‍Hasselfelde) der Köhlerlauf wiederbelebt. Den Auftakt machen um 10 Uhr die Kleinen über 400 Meter. Im Anschluss folgen Strecken für Kinder und Schüler über 1,5 km• und 3 km. Die Jugendlichen und Erwachsenen können ihre Laufstrecken zwischen 4,5 km und 10,5 km wählen. In den Startgebühren•für die verschiedenen Läufe ist ein freier Eintritt ins Köhlereimuseum enthalten.•Erste Informationen gibt es bei Immo Feldmer (Telefon: 039459/ 72254 oder unter www.harzkoehlerei.de  .

    Volksstimme Wernigerode, 19.08.2011

    Überraschung am Stemberghaus: Einladung von Teerschwelern

    (18.08.2011)

    Hasselfelde (jni). Mit einer Überraschung wartete zum jüngsten Köhlerfest am Stemberghaus die Landtagsabge ordnete Angela Gorr aus Wernigerode auf. Als Mitglied des Köhlervereins nutzte sie vor Kurzem eine private Reise, um für die Köhlerei im Harz zu werben. Sie besuchte die Teerschwelerei Sparow im Naturpark Nossenthin bei Malchow in Mecklenburg-Vorpommern. Dort wird nicht nur wie am Stemberghaus Holzkohle hergestellt, sondern auch Holzteer gewonnen. Und die dortigen Betreiber sind stolz darauf, Europas größten aktiven Teerofen ihr eigen nennen zu können.   
    Angela Gorr bekam von den Teerschwelern einige Gastgeschenke mit, die sie Köhlervereinschef Peter Feldmer überreichte. Dazu gab es eine Einladung der Mecklenburger Teerschweler an die Harzer Köhler zu einem Besuch. Angela Gorr hofft, dass sich daraus eine länderübergreifende Freundschaft der beiden Vereine entwickeln könnte.

    Bild: Angela Gorr überreicht Peter Feldmer ihre Mitbringsel von den Teerschwelern aus Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jörg Niemann

    Volksstimme Wernigerode, 17.08.2011

    Foto zur Meldung: Überraschung am Stemberghaus: Einladung von Teerschwelern
    Foto: Überraschung am Stemberghaus: Einladung von Teerschwelern

    Tausende bestaunen Harzer „Schwarzarbeit“

    (09.08.2011)
    Sie reisten nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung an, sondern aus allen Bundesländern und sogar aus den Niederlanden, Dänemark, England und Schweden – die etwa 4000 Besucher des 19. Harzer Köhlerfestes bei ‍Hasselfelde. Ein überaus positives Fazit zog deshalb gestern Peter Feldmer, der Chefköhler vom Stemberghaus.   

    ‍Hasselfelde. Wenn schon Mitglieder des Europäischen Köhlervereins in ihrer Freizeit die Besucher am Stemberghaus mit den alten Köhlereitraditionen bekannt machen wollen, dann sollten auch Gäste aus ganz Europa nicht fehlen. Mit Holländern, Dänen, Engländern und Schweden kamen die Harzer Köhler selbst ins Gespräch. Welche Nationalitäten sonst noch unter den etwa 4000 Besuchern des 19. Köhlerfestes weilten, ist nicht bekannt.Alle Gäste des aktuellen Festes einte aber die Erkenntnis, einen sehr informativen Einblick in die Traditionen der Holzkohlegewinnung erhalten zu haben
    Das Besucherinteresse war dermaßen groß, dass es schon am Vormittag kleinere Parkplatznöte gab. „Einige Gäste hatten sogar Busse gechartert“, erklärte Peter Feldmer, der Präsident des Harzer Köhlervereins.   
    Zum Gelingen der Veranstaltung trugen nicht nur die im Zwei-Stunden-Rhythmus angebotenen Führungen über die Produktonsplätze und durch das Köhlermuseum bei, auch die Schaumeiler des Köhlervereins hatten daran einen wesentlichen Anteil. Gleich gegenüber dem Museum wurden drei Erdmeiler präsentiert.
    Einer befand sich im Aufbau und wurde in regelmäßigen Abständen zuschauerfreundlich weiter aufgeschichtet. Einen zweiten Meiler hatten die Helfer schon im Vorfeld errichtet und abgedeckt. Er wurde zum Abschluss der Eröffnungszeremonie angesteckt und qualmte das ganze Fest hindurch munter vor sich hin. In etwa 14 Tagen dürfte er drin „durch“ sein und kann dann geerntet werden.   
    Und was unter einer Holzkohleernte zu verstehen ist, das demonstrierten die Köhler am dritten Meiler, der bereits fertig und weitgehend erkaltet war. Auch er wurde zur Eröffnung aufgebrochen und die frische Holzkohle herausgezogen. „Wir hatten geplant, jeden Tag etwa eine Tonne Holzkohle zu ernten und das ist uns auch gelungen“, erklärte Peter Feldmer.   
    Einer der seit der Vereinsgründung Mitwirkenden ist Klaus Benze aus Dolle in der Colbitz/Letzlinger Heide. Er ist gelernter Köhler und hat schon früh Kontakt zur Familie Feldmer in ‍Hasselfelde aufgenommen. Gemeinsam mit seinem „Landsmann“ Wolfgang Nielebock gehört er seit Langem zum Team der Harzer Köhler. Diesmal setzten die beiden den neuen Meiler in Brand. „Wir kommen in jedem Jahr gern hierher und helfen“, versicherten beide.   
    Die frische Kohle konnte von Besuchern auch gekauft werden – viele machten davon rege Gebrauch. Denn wer kann schon beim Grillen mit Freunden in der Heimat von sich behaupten, dass er im Harz beim Gewinnen der Holzkohle persönlich dabei war.    Aber nicht nur an das Harzer Köhlerhandwerk wurde erinnert, auch viele andere traditionelle Gewerke erhielten durch einen Markt ihren würdigen Platz. Komplettiert wurde das Ganze von kulinarischen An geboten aus Topf und Pfanne. Und auch der eine oder andere Liter „Köhlerschweiß“ trug zur Erfrischung der Akteure und der Besucher bei.
    Die schwarzen Gesellen hatten zudem ein Riesenglück mit dem Wetter. Während es in anderen Ecken Deutschland teils kräftig goss, verirrten sich nur einige wenige Tropfen zum Stemberghaus. Sie fielen am späten Sonnabendnachmittag, etwas mehr gab es beim abendlichen Köhlerball gegen 23 Uhr. „Doch unsere tanzwütigen Besucher störten die Regentropfen nicht“, berichtete Peter Feldmer gestern.   
    Am Sonntag bot sich in etwa das gleiche Bild. Die Besucher strömten schon früh zur Köhlerei. Diesmal waren auch etliche Bogensportler darunter, denn traditionell zum Fest der Köhler gibt es einen Wettbewerb im Feldbogenschießen, den die ‍Hasselfelder Bogensektion des Sportvereins Grün-Weiß organisiert.   
    Auch bei den Bogenschützen war das Interesse sehr groß, vor allem viele Ungeübte nutzten die Chance zum sportlichen Vergleich. Die Wettbewerbe dauerten deshalb bei Redaktionsschluss noch an, so dass die Ergebnisse nachgereicht werden.

    Bild: Die Arbeit der Harzer Köhler – hier bei der Kohleernte – stieß bei den Besuchern auf großes Interesse. Foto: Jörg Niemann

    Von Jörg Niemann, Volksstimme Wernigerode, 08.08.2011

     

    Foto zur Meldung: Tausende bestaunen Harzer „Schwarzarbeit“
    Foto: Tausende bestaunen Harzer „Schwarzarbeit“

    Einblicke in die historische Welt der Harzer Köhlerzunft

    (06.08.2011)

    Hasselfelde (jni). Kaum zu glauben, aber wahr: Das Köhlerfest in der Harzköhlerei Stemberghaus bei ‍Hasselfelde erlebt am kommenden Wochenende bereits seine 19. Auflage. Um 10 Uhr wird der offizielle Startschuss gegeben. Dazu wird an drei Erdmeilern die Entstehung von Holzkohle demonstriert. Ein Meiler wird aufgebaut, ein weiterer angezündet und von einem dritten bereits erkalteten Meiler die Holzkohle geerntet. Musikalisch umrahmt wird das Ganze vom Harzer Jodlermeister Andreas Knopf und seiner musikalischen Partnerin Martina Weber aus Altenbrak sowie den „‍Hasselfelder Jägern“.   
    Um 14 Uhr starten traditionell die Wettkämpfe im Feldbogenschießen um den Köhlerpokal. Weitere musikalische Gäste sind um 15 Uhr das „Harzwaldecho“, bevor um 19 Uhr ein Tanzabend mit DJ Olli beginnt.   
    Ähnlich gestaltet sich auch am Sonntag das Programm, allerdings werden andere Musikgruppen erwartet. Rund um die Meiler wird sich wieder ein bunter Handwerkermarkt präsentieren. Die Organisatoren vom Harzer Köhlerverein und der Köhlerei Stemberghaus er warten Korbmacher, Stellmacher, Besenbinder, Töpfer, Holzschnitzer und viele Gewerke mehr.
    Die Anreise zum Stemberghaus ist nicht nur zu Fuß oder mit dem Auto möglich, es gibt auch eine geführte Wanderung. Diese startet am Sonnabend um 8.30 Uhr an der Tourist-Information und der Köhlertafel im ‍Hasselfelder Kurpark und wird von der ehemaligen Tourismus-Chefin Jutta Wenzel geleitet (Gesamtlänge etwa 13 Kilometer). Anlässlich des Festes gibt es an beiden Tagen auch eine Sonderstempelstelle der Harzer Wandernadel.

    Bild: Einen kräftigen Schluck gibt es nach altem Köhlerbrauch, wenn der Meiler das erste Mal raucht. Dieses Schauspiel wird es auch morgen Vormittag zu sehen geben. Foto: Jörg Niemann

    Volksstimme Wernigerode, 05.08.2011

    Foto zur Meldung: Einblicke in die historische Welt der Harzer Köhlerzunft
    Foto: Einblicke in die historische Welt der Harzer Köhlerzunft

    Ein Berliner trifft sein Köhlermädel wieder 19. Köhlerfest – Programm

    (02.08.2011)

    Hasselfelde/Berlin. Wolfgang Rasehorn lebt in Berlin. Doch wer ihn kennt, weiß: Sein Herz hängt an seiner alten Heimat im Harz.   

    Dort lernt der 76-Jährige mehrere Handwerksberufe vom Müller bis zum Zimmermann. Und dort lernt Rasehorn auch seine große Liebe kennen: die Musik. Mit gerade einmal drei Jahren setzt ihn seine Erzieherin erstmals an ein Klavier. Gemeinsam singen und musizieren sie. „Die Klavierstunden habe ich später von meinem Taschengeld finanziert.“ Ein alter Weggefährte gibt ihm zudem Unterricht an der Trompete.   
    Im Rentenalter widmet sich der Wahlberliner dem Schreiben. Sein Erstlingswerk handelt – wie könnte es anders sein – von seiner Erzieherin, die sein Leben geprägt hatte. Seine Geschichten sind stets gewürzt mit Liedtexten zum Nachsingen und -spielen.   
    In mehreren Büchern wid met sich Wolfgang Rasehorn dem Köhlerhandwerk, verbindet hier seine zwei Leidenschaften. Rasehorn erklärt:  
     „Nach Kriegsende hatte ich ein Köhlermädel kennengelernt. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, bis wir uns irgendwann aus den Augen verloren.“ Das Köhlermädchen geht ihm nicht mehr aus dem Sinn, ihre Geschichte schreibt er nieder in seinem Jugendroman „Das Köhlermädel“.   
    „Für die Buchillustration war ich 2009 zum Köhlerfest ans Stemberghaus gereist, lernte dort Köhlerliesel Claudia Ziem kennen.“ Rasehorn beschreibt dieses Treffen als Fügung oder Wunder: „Ich sah diese junge Frau am rauchenden Meiler stehen, und sie erinnerte mich sofort an das Köhlermädel aus meiner Jugendzeit.“   
    Seit dieser Begegnung widmet sich der Buchautor immer wieder dem Köhlerhandwerk und den Geschichten rund um das Stemberghaus bei ‍Hassel‍‍felde. So entstanden seit 2009 nicht nur vier Romane, sondern auch Dokumentationen über die Köhlerfeste.   
    Natürlich wird Wolfgang Rasehorn auch in diesem Jahr mit einem Bücherstand am Stemberghaus vertreten sein, wenn es am 6. und 7. August zum 19. Mal heißt: „Gut Brand“.   
    Sonnabend, 6. August:   
    • 10 Uhr – Eröffnung mit Aufbau, Anzünden und Ernte an drei Erdmeilern; Auftritt: „Harzer Jodlermeister“ und Gesangspartnerin;   
    • 11 Uhr – Auftritt „‍Hassel‍‍felder Jäger“;   
    • 14 Uhr – Feldbogenschießen um Köhlerpokal;   
    • 15 Uhr – Auftritt „Harzwaldecho“;   
    • 19 Uhr – Tanz mit „DJ Olli“.
    Sonntag, 7. August:   
    • 10 Uhr – Schau Köhlerhandwerk, Markttreiben;   
    • 11 Uhr – Frühschoppen mit „The Bobbies“;   
    • 14 Uhr – Feldbogenschießen und Siegerehrung, Übergabe Köhlerpokal;   
    • 15 Uhr – Auftritt „Die Oberharzer Hüttenkracher“.

     

    Bild: Buchautor Wolfgang Rasehorn. Foto: Michael Pieper

    Von Michael Pieper,  Volksstimme Wernigerode, 01.08.2011

    Foto zur Meldung: Ein Berliner trifft sein Köhlermädel wieder 19. Köhlerfest – Programm
    Foto: Ein Berliner trifft sein Köhlermädel wieder 19. Köhlerfest – Programm

    Namensstreit erreicht Harzer Gastronomen

    (30.04.2011)

    Treseburg/Altenau. Jetzt spucken sich Harzer Gastronomen von hüben und drüben gegenseitig in die Suppe. Der Streit geht – wie könnte es unterhalb des Brockens anders sein? – um den Namen Harz.   

    Diesmal sind es die Kreisverbände innerhalb des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) östlich und westlich des Blocksberges, die sich gegenseitig vorhalten, der andere führe zu Unrecht den Harz-Anhang in seinem Namen.   

    Damit befinden sich die Gastronomen aus Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge in (guter?) Gesellschaft von Kommunalpolitikern aus der Region, die seit Jahren unverholen ihren Namens-Unmut lauthals kundtun. Anfangs noch milde belächelt, später mit Unverständnis bedacht. Inzwischen ob des noch immer währenden skurrilen Streits längst mit dem Etikett versehen: Keine Politiker zu sein, die Kraft zum Konsens aufbringen, Gemeinsames betonen und den Blick nach vorn richten können.   

    Begonnen hatte der provinzielle Zoff mit der Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt. Aus dem Trio Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode ward zum 1.• Juli 2007 der Harzkreis. Das fanden vor allem die Goslarer als unmittelbare niedersächsische Kreisnachbarn nicht witzig, die Kritik aus ihrem benach barten Osterode kam leiser und weniger heftig daher. Aus dem thüringischen Südharzer Kreis Nordhausen ist hingegen keine Namensschelte an den Sachsen-Anhaltern überliefert.   

    Kaum war darüber etwas Gras gewachsen, war es nicht einmal zwei Jahre später ein Bündnis aus anfangs elf Orten im einstigen Wernigeröder Kreis, das auf Druck der Magdeburger Landesregierung eine gemeinsame Kommune werden sollte. Der gleichsam zungenbrecherische wie geografisch falsche Name „Stadt Oberharz am Brocken“ rief nun im Kreis Goslar die Orte rings um Clausthal-Zellerfeld auf den Plan: Immerhin seit 1974 bilden diese die gemeinsame Samtgemeinde Oberharz. Und weil es bekanntlich nur einen „Highlander“ geben kann, wollen die Niedersachsen sämtliche Gerichtsinstanzen anrufen, um sich ihr Namensrecht nicht von den Ost-Oberharzern nehmen zu lassen. Der aktuelle Stand dabei ist, alle drei Sitzungen im vom Magdeburger Verwaltungsgericht verfügten Streitschlichtungs-Verfahren    sind schlichtweg gescheitert.   

    Soweit wollen es die Hoteliers und Gastronomen nicht kommen lassen. Kaum hatte eine in Goslar verlegte Lokalzeitung nach einer Jahreshauptversammlung vom neuen Namensstreit im Harz geschrieben, bemühen sich beide Kreischefs um Schadensbegrenzung.   

    Thomas Pfeiffer aus Altenau im Westharz beteuerte gestern gegenüber der Volksstimme: „Nein, einen Streit gibt es nicht, höchstens Differenzen.“ Fünf ehemalige niedersächsische Dehoga-Kreise haben sich 2005 zum „Harz“-Verband mit aktuell 240• Mitgliedsbetrieben zu sammengeschlossen. Da könne nicht einfach so eine andere Dehoga-Organisation in der Region sich denselben Namen wählen. Unumwunden gibt Pfeiffer zu, dass die anderen Harzer Namenstreitigkeiten Spuren hinterlassen haben; und das klingt dann so: „Drüben wird sich einfach über alles hinweggesetzt.“   

    Sein Ostharzer Pendant, Heinrich Nürnberg aus Treseburg, ist verwundert. Warum? Seit 2007, dem Jahr der Kreisfusion, trägt sein 215 Mitgliedsbetriebe zählender Kreisverband den Harz-Namen, und nun mit Jahren Verspätung dieserVorwurf. Nürnberg will auch deshalb keinen Streit, weil er sich nicht auf das Niveau der Bürgermeister begeben wolle.   

    Am kommenden Montag treffen sich in Schierke beide Kreisvorstände. Sie werden auch über den Pfeifferschen Vorschlag reden, den gemeinsamen Harznamen beizubehalten, dafür zur Unterscheidung die Namen der Bundesländer anzufügen. In jedem Falle wollen die Gastronomen den Eindruck vermeiden, jeder koche sein eigenes Süppchen.

     

    Meinung: Harz – zum Dritten

    Von Tom Koch
    Jetzt hat es im Westharz die Gastgeber erwischt. Auch sie sind vom Namensstreit-Virus befallen. Der Harzkreis lieferte den Auftakt, der Oberharz-Zoff ist noch immer ungeklärt, und nun zwei Harzer Kreisverbände der Hoteliers und Gastronomen. Der die Region verbindende Name verkommt zum provinziellen Zankapfel. Alles gemeinsam Erreichte wird auf diese Weise entwertet, Spott und Häme gibt‘s obendrein. Dazu die bange Frage: Warum jetzt? Vier lange Jahre hat sich niemand an diesem Namens-Doppel gestört.   
    Doch die streitbaren Patienten scheinen auf dem Weg der Besserung. Am Montag gibt es nicht nur den Willen zum Kompromiss, auch eine gemeinsame Vorstandssitzung. Peinlich genug, dass es die allererste überhaupt ist. Die gemeinsamen Sorgen der Harzer Wirte kennen nämlich keine Grenzen. Auch Urlauber wollen in Ost wie West überall herzlich begrüßt werden und bestmöglich speisen.

    Volksstimme Wernigerode, 29.04.2011

     

    Harzer Köhlerverein: Die „schwarze Zunft“ wird 2011 wieder in nah und fern gepflegt

    (24.02.2011)

    Vom Buch über das Museum bis hin zu Vorträgen und – nicht zu vergessen – den beliebten Köhlerfesten reicht das Jahresprogramm des Harzer Köhlervereins. Er rechnete ein insgesamt „positives“ Jahr 2010 ab und stellte in der Jahreshauptversammlung sein Programm vor.   

    ‍Hasselfelde (jko/bfa). Das Köhlerwesen boomt. Diese Gesamteinschätzung konnte zur Jahreshauptversammlung des Harzer Köhlervereins letzten Freitag gegeben werden.    Der Saal des Gasthauses „Zum Erpel“ in ‍Hasselfelde war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, als Hartmut Thienen die Mitglieder begrüßte.  

    Sie waren aus nah und fern, sogar aus Paderborn angereist, um Bilanz zu ziehen und das neue „Köhlerjahr 2011“ zu planen. Mit dabei auch die Vereinsmitglieder Angela Gorr (Landtagsabgeordnete und -kandidatin) sowie der Europaabgeordnete Horst Schnellhardt, beide CDU.

    Köhlervereinspräsident Peter Feldmer zog im Rechenschaftsbericht eine positive Bilanz für den rund 100 Mitglieder zählenden und weit über ‍Hasselfelde hinaus verwurzelten und wirksamen Verein. Allein die Zahl und die Orte der aufgebauten Holzkohlenmeiler spreche für sich, hieß es.   

    Verbunden mit fundierten Vorträgen für Kinder und Erwachsene sowie mit Festen rauchten unter den Händen der Harzer Köhlerfreunde u. a. Meiler in Neustadt, Harmannsacker, Colbitz, Letzlingen, in Liebenberg und Braunlage, in Haltern im Ruhrgebiet, in Ortshausen und auf Schloss Laubach in Hessen, wie berichtet wurde. Auch das 18. Köhlerfest   hierzulande am Stemberghaus selbst sei letztes Jahr wieder gelungen, hieß es. Nun soll mit voller Kraft und frischer Kohle ins Jahr 2011 durchgestartet werden.

    Anfragen und Beziehungen zu Partnervereinen lassen auch dies Jahr die Aktivität des Harzer Köhlervereins weit über ‍Hasselfelde hinausgehen, wie sich abzeichnete. So etwa durch die Vielzahl von Veröffentlichungen für Erwachsene und Kinder. Meiler sollen beim Liebenberger Köhlerfest zu Pfingsten ebenso betreut werden wie in Haard im Ruhrgebiet, im Bundesland Hessen sowie in Allrode anlässlich der dort in diesem Jahr anstehenden 1050-Jahr-Feier.   

    „Wir werden das alte Handwerk vom Meilerbau bis zur Kohlenernte vorführen“, kündigte Peter Feldmer an. Die Harzer und ‍Hasselfelder selber würden aber auch nicht zu kurz kommen.   

    Das Harzer Köhlerfest am Stemberghaus wird am 6./7. August mit buntem Programm für Jung und Alt und vielen Handwerkern der Region gefeiert werden, kündigt der Verein an. Ein weiterer Höhepunkt soll der Besuch der 8.   Europäischen Köhlertage in Südtirol werden. Derzeit seien zwölf Länder im Europäischen Köhlerverein vertreten, der einst in ‍Hasselfelde aus der Taufe gehoben wurde und nun europaweit für den Erhalt und den Spaß an dem einst lebenswichtigen Handwerk sorgt.   

    Die Köhlerfreunde gedachten bei ihrem Jahrestreffen auch des kürzlich verstorbenen Köhlervereinsaktivisten Siegfried Halle aus dem Südharz. Ein Dank geht an Torsten Fricke für die unentgeltliche Hilfe bei der Vereinsversicherung.  

    Bild: Der Vorstand des rund 100 Mitglieder starken Harzer Köhlervereins bei der Jahreshauptversammlung, hier von links: Eckhard Trute (Stiege), Hartmut Thienen (Benneckenstein), Peter Feldmer (Hasselfelde) und Gerburg Meinecke (Elbingerode).
    Volksstimme Wernigerode, 23.02.2011
     

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    Foto: Harzer Köhlerverein: Die „schwarze Zunft“ wird 2011 wieder in nah und fern gepflegt

    Köhlergruß und Schiebensuppe: Dreharbeiten für neue MDR-Serie im Harz begonnen

    (22.01.2011)

    Wenn‘s draußen kalt wird, ist es in einer Köhlerhütte am Feuer gemütlich. Das merkten gestern hier am Kessel mit deftiger Harzer Schiebensuppe neben Kindern und Köhlervereinschef Peter Feldmer auch die MDR-Fernsehleute Florian Kirchner (Ton), René Schröter (Kamera) und Moderator Tino Wiemeier (von links).

    Das TV-Team startete am Stemberghaus Aufnahmen für eine 5-teilige Serie. Unter dem Titel „Berg & Tal“ sollen darin touristische Glanzlichter in Schierke, Ilsenburg, Bad Harzburg, Thale und eben hier bei ‍Hasselfelde vorgestellt werden.

    Voraussichtlicher Sendetermin: ab 31. Januar täglich, 19 Uhr, bei Sachsen-Anhalt Heute. Foto: Falkner

    Foto zur Meldung: Köhlergruß und Schiebensuppe: Dreharbeiten für neue MDR-Serie im Harz begonnen
    Foto: Köhlergruß und Schiebensuppe: Dreharbeiten für neue MDR-Serie im Harz begonnen

    Rockabilly und Stempel zum Wandernadel-Jahresschluss

    (10.12.2010)

    Hasselfelde (bfa). An der Harzköhlerei/B 81 sowie auch in der Westernstadt bei ‍Hassel‍‍felde wird am Wochenende nochmal zum weihnachtlichen Treiben eingeladen.   

    Zum Amerikanischen Advent gibt es ein Rockabilly Special für Freunde dieser Musikrichtung in Pullman City Harz.

    In der Harzköhlerei wird   am Sonnabend, 11. Dezember, zum Jahresabschluss der Harzer Wandernadel eingeladen. Dazu startet um 10.30 Uhr am Stemberghaus eine geführte Rundwanderung, die mit der Köhlerweihnacht endet. Ein Wandernadel-Sonderstempel steht bereit, und für Inhaber des Wanderpasses gibt es eine Überraschung.  

    Bild: Der Weihnachtsmann - hier an der Harzköhlerei auf Schienen - ist auch dieses Wochenende in mehreren Ortsteilen unterwegs. Foto: privat

    Volksstimme Wernigerode, 09.12.2010

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    Foto: Rockabilly und Stempel zum Wandernadel-Jahresschluss